Willkommen beim Dresdner Gesprächskreis e.V.

Semperopernbesuch

29.Mai 2017

Bei dem traditionellen Semperopernbesuch des Vereins stand in diesem Jahr die Oper „The Great Gatsby“ in zwei Akten von John Harbison nach einer Inszenierung von Keith Warner und unter der musikalischen Leitung von Wayne Marshall auf dem Spielplan. Nach einer kenntnisreichen Werkseinführung im Opernkeller erwartete die Gäste das 1999 in New York uraufgeführte Werk, welches zeitgenössische Farben, Jazz und Swing vereint. Mit einem beeindruckenden Bühnenbild, schillernden Kostümen und einer mitreisenden Choreographie blieb der Besuch in eindrucksvoller Erinnerung. Im Anschluss bestand die Möglichkeit, den Abend im Restaurant „Alte Meister“ ausklingen zu lassen

Netzwerkabend auf Schloss Proschwitz

10.Mai 2017

Bei frühsommerlichem Wetter trafen sich interessierte Vereinsmitglieder zu einem Netzwerkabend auf Schloss Proschwitz. Nach einem Sektempfang auf der Schlossterrasse führte die Leiterin des Veranstaltungsbereiches, Frau Silke Altmann, die Gäste zunächst durch den wunderschön angelegten Schlossgarten und anschließend durch die Räumlichkeiten des Schlosses. Dabei gab sie auf humorvolle Art und Weise Einblicke in die Historie des Schlosses.

Der Abend selbst fand im stilvoll eingerichteten Gartensaal statt. Bei einer Buffetkombination des Lippe’schen Gutshauses diskutierten die Mitglieder mit den Vorständen u.a. zukünftige Veranstaltungsformate, die Akquise neuer Mitglieder, die aktive Beteiligung der Vereinsmitglieder und Maßnahmen zur weiteren Vernetzung des Vereins. Die Ergebnisse der Diskussion werden auf der kommenden Vorstandssitzung im Juni diskutiert und am 28. September 2017 auf der Mitgliederversammlung bei KOMSA in Hartmannsdorf präsentiert. Der Abend wurde mit einer Ansprache der Proschwitzer Weine, die zum Abendessen gereicht wurden, abgerundet und fand gegen 22:00 Uhr seinen Ausklang.

2. Mitteldeutsche Compliance-Konferenz

16.März 2017

Compliance-Systeme kontrollieren keine Reisekostenabrechnungen und Telefonkosten. Compliance kann vielmehr als nachhaltiges und vorwärtsgerichtetes Steuerungsinstrument in allen Unternehmensbereichen dienen. Am 16. März fand die 2. Mitteldeutsche Compliance-Konferenz   im Hotel Chemnitzer Hof statt. Einen Rückblick finden Sie hier.

Preisverleihung 2016: Preise an exzellente Nachwuchswissenschaftler

11.November 2016

Die diesjährige Preisverleihung des mit insgesamt 9.000 Euro dotierten Preises fand in der community4you-ARENA – den neuen Namen trägt das Chemnitzer Fußballstadion seit der Fertigstellung im Sommer dieses Jahres – statt. Bei einem Glühweinempfang auf der Stadionterrasse hatten die Gäste die Möglichkeit, selbst einen Blick in den beeindruckenden Stadioninnenraum zu werfen. 

Die Festveranstaltung eröffnete der Präsident des Vereins, Herr Dr.-Ing. E.h. Michael von Bronk, und führte mit seiner Ansprache in die Thematik „Ressourceneffizienz“ – dem Jahresthema des Vereins in diesem Jahr – ein. Nach einem Grußwort des Kaufmännischen Geschäftsführers des CFC e.V., Dirk Kall, interviewte der Moderator des Abends, David Laux, Leiter der Universitätskommunikation der TU Chemnitz, die Preisträger. 

Mit kurzweiligen und einfachen Erläuterungen verstanden es alle drei, die zum Teil schwierigen Themen der unterschiedlichen Dissertationen – welche jedoch allesamt einen Bezug zum Jahresthema aufwiesen – dem Publikum verständlich zu vermitteln. So berichtete Herr Dr. Tobias Mönch, welcher an der TU Dresden promoviert hatte, welchen Einfluss die Morphologie lichtabsorbierender Schichten auf die Effizienz organischer Solarzellen hat. Da diese weitestgehend nur aus Kohlenstoff bestehen und potenziell extrem geringe Energieerzeugskosten erreichen, wurde der Aspekt Ressourceneffizienz hier sogar zweifach berücksichtigt. Herr Dr. Michel Oelschlägel von der TU Bergakademie Freiberg hat in seiner Dissertation Styrol abbauende Bakterien sowie die dabei beteiligten Enzyme und Proteine untersucht. Basierend auf diesen Untersuchungen gelang ihm die Entwicklung biotechnologischer Syntheseverfahren, mit welchen sich wichtige Chemikalien - unter anderem für Pharmaka und Kosmetika - ausgehend von günstigen Ausgangsstoffen der Kunststoffindustrie gewinnen lassen. Von großer Bedeutung für aktuelle Forschungsvorhaben ist dabei die erste durch ihn an der TU Bergakademie Freiberg entdeckte, neue Bakterienart, welche Sphingopyxis fribergensis Kp5.2 getauft wurde. Mit der von Dr. Hendrik Hopf von der TU Chemnitz entwickelten Methodik können ressourcenscho­nende Fabriken sowie deren Teilsysteme und Prozesse ganzheitlich modelliert und geplant werden, sodass damit ein wesentlicher Beitrag zur nachhaltigen industriellen Produktion erbracht wurde. 

Nach der Preisverleihung und dem Abendessen konnten interessierte Teilnehmer das Stadion bei einer Führung näher kennenlernen. Bei Live-Musik des Andre Kogan Trio klang der Abend gegen 22:00 Uhr aus.

Zukunftspreis der Sächsischen Wirtschaft auf Schloss Wackerbarth verliehen

21.Oktober 2016

Mit dem Zukunftspreis der Sächsischen Wirtschaft – gestiftet von den drei sächsischen Vereinen Dresdner Gesprächskreis der Wirtschaft und der Wissenschaft, Industrieverein Sachsen 1828 und Unternehmerverband Sachsen, wurde am Freitagabend auf Schloss Wackerbarth das Gründerteam der TU Dresden Senorics ausgezeichnet.

Im vorangegangenen Elevator Pitch hatte Teamleiter Dr. Ronny Timmreck die Entwicklung neuartiger organischer Sensoren im Briefmarkenformat vorgestellt und sich damit gegen fünf weitere Nominierte durchgesetzt.

Die entwickelten Sensoren sollen unter anderem in der Landwirtschaft zum Einsatz kommen, um den Reifegrad sowie den Feuchte- oder Proteingehalt des Ernteguts bereits auf dem Feld zu bestimmen. Damit ist dem Team aus vier Wissenschaftlern gelungen, das Messverfahren der NIR-Spektroskopie, das heute nur mit großen, teuren Geräten im Labor durchgeführt werden kann, in einem kompakten, mobilen Gerät zu ermöglichen.

Im Rahmen der Ausgründung, die für das kommende Jahr geplant ist, soll die Technologie nun weiterentwickelt und auf den Markt gebracht werden. Neben dem Agrarmarkt sehen die Gründer zahlreiche weitere Anwendungsfelder in der Medizin, der Pharmabranche oder der Industrieautomation, die sie künftig erobern wollen.

Die innovative Forschungsleistung, die Marktfähigkeit des Produktes und das überdurchschnittliche Wachstumspotential überzeugten die 40-köpfige Jury, bestehend aus den Vorständen der drei Vereine.

„Mit der Verleihung des Zukunftspreises möchten wir ein Zeichen für das Unternehmertum setzen und unternehmerisches Denken und Handeln in Sachsen fördern. Ich hoffe, dass sich in Sachsen noch mehr junge Leute dazu entschließen, ihre Träume und Visionen als Unternehmer umzusetzen“, so der Präsident des Industrievereins Sachsen 1828 e.V., Prof. Dr. Hans J. Naumann.

Hartmut Bunsen, Präsident des Unternehmerverbandes Sachsen e.V. ergänzte: „Die Leistungen der sechs Unternehmen waren alle in ihren Bereichen herausragend und wir freuen uns, solche kreativen Köpfe in Sachsen zu haben. Es ist an uns allen, diese zu fördern, damit Sachsens Landschaft der kleinen und mittelständischen Unternehmen weiterwächst.“

Der Zukunftspreis der Sächsischen Wirtschaft ist mit einem Preisgeld von 3.000 EUR ausgestattet und wird je zu einem Drittel durch die beteiligten Vereine getragen.

MERGE – Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen

20.Oktober 2016

Bei dieser Veranstaltung hatten interessierte Vereinsmitglieder die Möglichkeit, sich über das Zukunftsthema Leichtbau zu informieren. Veranstaltungs­ort war das im Oktober 2015 an die TU Chemnitz übergebene MERGE Technology Centre, das – nach zwei weiteren Bauabschnitten in den kommenden Jahren – Europas größtes Leichtbauforschungszentrum darstellen wird. Prof. Dr. Lothar Kroll, Koordinator des Bundesexzellenzclusters, ging in seinem Einführungs­vortrag auf die Historie und die KeyFacts des Clusters ein. In diesem Zusammenhang berichtete er u. a. von der Gründung der CarboSax GmbH, die erst wenige Tage zurücklag. Hier arbeiten Spitzenforscher des Exzellenz­clusters mit den involvierten Unternehmen daran, die Produktionskosten und Energiever­bräuche bei der Herstellung von Carbonfasern massiv zu senken. Dazu wird im kommenden Jahr eine Pilotanlage in Chemnitz – die erste ihrer Art in Europa – entstehen. Bislang gibt es solche Anlagen nur in Amerika und Australien. Nach dem Vortrag erwartete die Teilnehmer eine sehr aufschlussreiche Führung durch die Fertigung. Dr. Jürgen Tröltzsch, Wissenschaftlicher Geschäftsführer am Bundesex­zellenzcluster, erläuterte, dass das „Mergen“ von Kunststoffen und Metallen, wie es am Standort Chemnitz umgesetzt werde, einzigartig sei. Besonders beeindruckend war der Integrale Fertigungs­komplex MERGE – dieser misst fast 23 m Länge, 11 m in der Breite und 5 m Höhe. Beim abschließen­den Buffet bestand Gelegenheit zum Netzwerken.

Philharmonische Serenade auf Schloss Wackerbarth

20.August 2016

Bei herrlichem Sommerwetter trafen sich interessierte Mitglieder des Dresdner Gesprächskreises zur Philharmonischen Serenade der Dresdner Philharmonie. Gespielt wurden Werke von Arcangelo Corelli, Tomaso Albinoni, Johann Sebastian Bach, Johann Gottlieb Graun und Wolfgang Amadeus Mozart. Mit den barocken Klängen verwandelte sich die „Abfüllhalle“ im Handumdrehen in einen Konzertsaal. Dem Orchester gelang es unter der Leitung von Dominik Beykirch mühelos das Publikum mit tänzerischen Konzertsätzen und virtuosen Soloparts zu begeistern.

Exkursion zum Tagebau Nochten

16.Juni 2016

Rund 30 Mitglieder waren der Einladung des Vorstandsvorsitzenden des Dresdner Gesprächskreises, Herrn Michael von Bronk, Personalvorstand und Arbeitsdirektor von Vattenfall Mining AG / Vattenfall Europe Generation AG in die nördliche Oberlausitz zu einem Besuch des Tagebaus Nochten gefolgt.

Nach seiner Begrüßung wurde die Gruppe mit einem Mannschaftstransportwagen (MTW) in den Tagebau gebracht und konnte während der Fahrt den sehr interessanten Ausführungen seines Vorstandskollegen Ressort Bergbau, Herrn Uwe Grosser, folgen. An verschiedenen Haltepunkten gab er nähere Erläuterungen zu den technischen Geräten und der Braunkohleförderung und hat sich dabei den zahlreichen Fragen der Teilnehmer gestellt.

Nach der Tagebaubefahrung wartete bereits die Führerin, welche die Gruppe durch den nahgelegenen Findlingspark begleiten sollte. Informativ und kurzweilig spazierte sie mit den Gästen durch die kunstvoll angelegte Gartenwelt mit über 7000 Findlingen.

In den anschließenden Vorträgen gaben die beiden Vorstände einen Einblick in das Unternehmen Vattenfall, die moderne Arbeitsweise des Tagebaus im Lausitzer Revier und informierten über die aktuelle Energiepolitik. Bei einem zünftigen Bergmannsschmaus und einer angeregten Diskussion fand die Veranstaltung ihren Ausklang.

Podiumsdiskussion Migration: Chancen – Risiken – Realität

11.März 2016

Im Festsaal des Rektoratsgebäudes der TU Dresden trafen sich interessierte Mitglieder des Vereins, aber auch Privatpersonen, um an einer Podiumsdiskussion zum derzeit aktuellsten Thema überhaupt:  „Migration: Chancen – Risiken – Realität“ teilzunehmen. Nach einem sehr informativen Einführungsvortrag von Herrn Prof. Vorländer, Inhaber des Lehrstuhls für Politische Theorie und Ideengeschichte an der TU Dresden, welcher die aktuellen Entwicklungen aus Sicht eines Wissenschaftlers beleuchtete, gab es eine spannende Diskussion mit der Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Frau Petra Köpping, dem Ausländerbeauftragten des Sächsischen Landtages, Herrn Geert Mackenroth, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Bundesagentur für Arbeit der Regionaldirektion Sachsen, Herrn Dr. Klaus Schuberth, der Vorstandsvorsitzenden des Dresdner Ausländerrates, Frau In Am Sayad Mahmood und dem Oberstaatsanwalt und Vorsitzenden der SPD-Fraktion, Herrn Christian Avenarius. Jeder Diskutant betrachtete das Thema aus einem anderen Blickwinkel, sodass die Vielschichtigkeit der Thematik allen Teilnehmern deutlich wurde. Aktuelle politische Aktivitäten waren genauso Gegenstand der Diskussion wie Lösungsansätze, um Asylbewerbern eine schnelle Integration in Arbeitsmarkt und Gesellschaft zu ermöglichen, konkrete Beispiele wurden angesprochen. Am Ende stand der bezeichnende Schlusssatz von Frau Mahmood: „Integration ist zweiseitig.“ 

Preisverleihung 2015 – Herausragende Forschungsarbeiten zum Themenkreis „Mobilität“

18.November 2015

Musikalisch umrahmt von Beiträgen der Herren des Dresdner Ballhausensembles fand am Freitag, den 6. November 2015, die alljährliche Verleihung des mit 6.000 Euro dotierten Preises des Dresdner Gesprächskreises für herausragende Forschungsarbeiten junger Wissenschaftler statt. In diesem Jahr wurden Auszeichnungen für Arbeiten auf dem Gebiet der Mobilität vergeben, einem für Sachsen besonders wichtigen Forschungsbereich. Die Preisverleihung fand in dem inzwischen weitestgehend renovierten Lingner Schloss statt.

Im Anschluss an einen Glühwein-Empfang auf der einen wunderbaren Blick ins Elbtal bescherenden Dachterrasse des Schlosses erfolgte die Verleihung der Preise in einer Festveranstaltung. Der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden, Herr Dirk Hilbert, hielt in Anwesenheit des Präsidenten der Fraunhofer-Gesellschaft, Prof. Dr. Reimund Neugebauer, sowie Repräsentanten der sächsischen Mitgliedsuniversitäten und des als Gast eingeladenen Präsidenten der Brandenburgischen Technischen Universität ein Grußwort. Der Präsident des Dresdner Gesprächskreises, Herr Michael von Bronk, führte mit einem Vortrag in das Thema „Mobilität“ ein. Die beiden Preisträger, die sich in diesem Jahr den Preis teilten, stellten alsdann ihre Arbeiten aus zwei unterschiedlichen Bereichen vor, die jeweils enge Bezüge zur Mobilität aufwiesen.

Herr Stefan Schubert von der TU Chemnitz hatte sich im Rahmen einer mit der Note 1,0 bewerteten Masterarbeit mit autonomen mobilen Systemen befasst. In seiner Arbeit mit dem Titel „Optimierter Einsatz eines 3D-Laserscanners zur Point-Cloud-basierten Kartierung und Lokalisierung im In- und Outdoorbereich“ war es ihm gelungen, die Anordnung eines 3D-Laserscanners so zu optimieren, dass autonome Roboter ihre Umgebung gezielter erfassen können. Das stellt einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung autonomer mobiler Systeme dar. Zugleich tragen seine Forschungsergebnisse zu erheblichen Kosteneinsparungen bei.

Der weitere Preisträger, Herr Dr. Stefan Schafföner von der TU Bergakademie Freiberg, hatte eine mit der Bestnote „summa cum laude“ bewertete Dissertation zur Titanverarbeitung vorgelegt. Unter dem Thema Calcium Zirconate as a Refractory Material for Titanium and Titanium Alloy Melts” hatte er einen Werkstoff entwickelt, der es ermöglicht, Titan und Titanlegierungen hocheffizient zu schmelzen ohne dass es mit dem Werkstoff Calciumzirkonat reagiert, aus dem das Schmelzbehältnis besteht. Seine Arbeit ist ein Meilenstein auf dem Gebiet der Titanverarbeitung und hat zu einem Patent und acht viel beachteten Veröffentlichungen geführt. Für die Mobilität sind die Erkenntnisse bedeutsam, weil Titan ähnliche Eigenschaften hat wie Stahl, nur wesentlich leichter ist und sich deshalb hervorragend als Ersatz für Stahl in Fahrzeugen und Flugzeugen zur Gewichtsreduzierung eignet.

Nach der Preisverleihung fanden sich die Mitglieder des Dresdner Gesprächskreises im Restaurant des Lingner Schlosses ein. Die Festveranstaltung erwies sich als Inspiration für einen regen Gedankenaustausch.

Verleihung des 1. Mitteldeutschen Compliance-Preises im Rahmen der 1. Mitteldeutschen Compliance Konferenz

01.Oktober 2015

Am 24. September 2015 wurde in Chemnitz die vom Industrieverein Sachsen 1828 e.V. und dem Dresdner Gesprächskreis für Wirtschaft und Wissenschaft e.V. ins Leben gerufene Mitteldeutsche Compliance Konferenz durchgeführt. Mit der Veranstaltung wolle man einen wichtigen Impuls für die Unternehmen der Region geben, betonte Frank Riemer-Keller, Vizepräsident des Industrievereins, in seinen einleitenden Worten. Viele Geschäftsführer und Vorstände mittelständischer Unternehmen ließen sich zuweilen von der Annahme verleiten, dass sich alle Unternehmensbereiche noch ohne weitere Maßnahmen überblicken lassen. Dieser Trugschluss verhindere jedoch eine dem gebotenen Umfang angemessene Ausgestaltung des Compliance Managements. Dem schloss sich der Präsident des Dresdner Gesprächskreises, Michael von Bronk, an. Es gehe dabei nicht nur um die Kenntnis der Regeln, sondern auch um die Bereitschaft danach zu handeln. Mit der Konferenz wolle man neben der Theorie auch praxisnahe Möglichkeiten und Ansätze aufzeigen, die für kleine und mittelständische Unternehmen praktikabel, effizient und finanzierbar seien.

Veranstaltungsrückblick (pdf)

Mitgliederversammlung – Podiumsdiskussion Fracking

13.September 2015

Am 09.09.2015 trafen sich die Mitglieder des Dresdner Gesprächskreises an der Technischen Universität  Bergakademie Freiberg, um die ihre satzungsgemäße Mitgliederversammlung abzuhalten. 

Dem Veranstaltungsort entsprechend wurde  diese Gelegenheit genutzt, um anschließend mit Experten in eine Podiumsdiskussion zu dem, aktuell und kontrovers diskutiertem Thema Fracking zu treten. Eine Einfahrt in den Schacht Reiche Zecht brachte anschauliche Einblicke in die Welt des Bergbaus. Während eines zünftigen Bergmannschmaus unter Tage konnten die aufgenommenen Gedanken zum Thema weiter diskutiert und gesellschaftliche sowie geschäftliche Kontakte weiter gepflegt werden.

offizielle Pressemitteilung (pdf)

Industrie 4.0 - Besichtigung der E³-Forschungsfabrik

17.Juli 2015

Unserer Einladung, das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU in Chemnitz zu besuchen, um in den Dialog zum Thema Industrie 4.0 zu treten, folgten am 25. Juni 2015 zahlreiche Vertreter aus Wissenschaft und Forschung sowie hochrangige Vertreter der Industrie.

Friedhelm Loh, Geschäftsführer der erfolgreichen Unternehmensgruppe Friedhelm Loh Stiftung & Co. KG, legte in seinem Vortrag dar, dass der Industrialisierungsschritt 4.0 dringend notwendig ist, man hierbei aber weit mehr als die Produktion berücksichtigen müsse. Er sieht wichtige Punkte in der durchgehenden Automatisierung des Workflows von der Angebotserstellung bis hin zum After Sales Service.  

Prof. Matthias Putz, Institutsleiter des Fraunhofer IWU, stellt anhand von konkreten Projekten dar, wie Chemnitzer Forschung bei der Umsetzung von Industrie 4.0 Impulse setzt und welche neuen Anforderungen damit an Mensch, Maschine und Technologie einhergehen. 

Bei einer Führung durch die E³-Forschungsfabrik Ressourceneffiziente Produktion konnten die Teilnehmer an verschiedenen Stationen erleben, wie die Fabrik der Zukunft aussehen kann. Ein anschließendes Get-together bot die Möglichkeit, das Thema in Gesprächen weiter auszuführen, bestehende Verbindungen zu stärken sowie neue Synergien gemeinsam zu erörtern.

Muslimisches Leben - Offener Diskurs

02.April 2015

Im Festsaal des Rektoratsgebäudes der TU Dresden trafen sich am 01.April Interessierte aus verschiedenen Bereichen des öffentlichen Lebens aber auch Privatpersonen um über das aktuelle Thema des Islam in Deutschland zu diskutieren. Die einführenden Worte der jungen Referenten - Mitgliedern des Islamischen Zentrums Dresden, gaben den Gästen einen Einblick in die historischen Hintergründe und die durch mediale Einflüsse geprägten Vorurteile gegenüber dem muslimischen Glauben. Der folgende Dialog trug dazu bei, Sichtweisen verschiedener Standpunkte zu beleuchten, Probleme offen anzusprechen und für mehr Offenheit auf allen Seiten zu werben. Ein Schluss zu dem die Versammelten kamen war, dass wir uns frei machen müssen von vorgeprägten Stigmata und alle an dieser Diskussion beteiligte Werte, Sitten und Bräuche des jeweils anderen tolerieren müssen.

Trauer um ehemaligen Vorstand

16.Januar 2015

Preisverleihung 2014 "Hervorragende Internationale Abschlussarbeiten"

10.November 2014

Dresden, 07. November 2014

In diesem Jahr richtete sich der jährlich ausgeschriebene Preis unseres Vereins an internationale Studenten sächsischer Hochschulen, ausgezeichnet wurde die jeweils beste Abschlussarbeit. Der mit 6.000 Euro dotierte Preis ging zu jeweils gleichen Teilen an:

Frau Dr.-Ing. Xiaoli Chen (Technische Universität Chemnitz)

Dissertation „Beitrag zur Bewertung technologischer Innovationsfähigkeit sowie zur Entscheidungsunterstützung für Unternehmen in Innovationsnetzwerken“

Frau Oxana Fabian (Technische Universität Dresden)

Diplomarbeit „Die integrative Erziehung, Förderung und Bildung in Kindertagesstätten: zwischen Potential, Grenzen und Risiken. Am Beispiel ausgewählter Dresdner Integrationskindertageseinrichtungen“

Herrn Dr.-Ing. Dong Liang (Technische Universität Bergakademie Freiberg)

Dissertation „Automatisierte Transformation von UML-Modellen in SAP-Anwendungen“

Mit ihren Arbeiten aber vor allem auch mit ihrer persönlichen Geschichte haben sie auf eindrucksvolle Weise gezeigt, dass Sachsen für ausländische Studenten ein beliebter und vor allem auch geeigneter Ort für den Erwerb hoher Bildungsabschlüsse ist.

Die Preisverleihung, durchgeführt auf dem wunderschönen Schloss Wackerbarth, fand ihren Ausklang bei anregenden Gesprächen zwischen den Anwesenden die, wie so oft hervorragende Gelegenheit für den Austausch  neuer Ideen und möglicher Kooperationen darstellte.

Besuch der Semperoper

10.Juli 2014

Ein Besuch der Semperoper ist jährliche Tradition des Dresdner Gesprächskreises. Am Abend des 03. Juli stand Giacomo Puccinis Dramma lirico Turandot auf dem Spielplan.

Nach einer Begrüßung durch den kaufmännischen Geschäftsführer der Staatsoper Dresden, Herrn Wolfgang Rothe, der uns herzlich in seinem Haus willkommen hieß wurden die Mitglieder bei einer exzellenten Werkseinführung kenntnisreich auf das Stück eingestimmt. Die kurzweilige Aufführung begeisterte das Publikum durchweg. Wie immer an der Semperoper, wurde den Besuchern eine mitreißende Aufführung geboten.

Bei einem anschließenden gemeinsamen Abendessen konnten sich die Mitglieder über das Stück und natürlich auch über aktuelle Geschehnisse in der Welt und Ihren Institutionen und Firmen austauschen.

Besichtigung des Gasturbinen-HKW der DREWAG

31.März 2014

Bei einem Besuch des DREWAG-Standortes an der Nossener Brücke in Dresden erhielten die Mitglieder interessante Einblicke in die Strom- und Wärmeerzeugung für der Stadt. Geschäftsführer, Herr Reiner Zieschank erläuterte die aktuellen Herausforderungen der Branche hinsichtlich politischer Gegebenheiten und vor allem der Energiewende. Die Bereichsleiterin für Strategie und Kommunikation, Fr. Dr. Birgit Wetzel, ging ebenfalls darauf ein, wie sich Kraftwerke in Zukunft ausrichten müssen und welche Dienstleistungen/Geschäftsbereiche sie zusätzlich erschließen müssen, um konkurrenzfähig zu bleiben.
Zwei langjährige technische Mitarbeiter des Unternehmens brachen den Mitgliedern die technischen Daten und die Funktionalität des Werkes nahe. Bei einer Führung durch das Gasturbinenkraftwerk konnten sich die Mitglieder ein Bild der Größe der Anlage sowie deren technische Raffinessen machen.
Die Veranstaltung klang bei anregenden Gesprächen über Klima, Energiewende, fossilie und alternative Energiequellen aus.

Dresdner Gesprächskreis feiert 20-jähriges Bestehen im Sächsischen Landtag

05.November 2013

DRESDEN, 04.11.2013. Mit einer festlichen Veranstaltung feierte der Dresdner Gesprächskreis der Wirtschaft und der Wissenschaft e.V. seine 20-jährige erfolgreiche Arbeit. Der Einladung zum Festakt folgten am Abend des 4. November 2013 rund 160 Gäste aus Wirtschaft und Wissenschaft, Kultur und Politik.

 

Preisverleihung 2013 im Sächsischen Landtag

05.November 2013

Im Rahmen der 20-Jahrfeier wurden zudem die mit 5.000 insgesamt Euro dotierten und jährlich vergebenen Preise für hervorragende Leistungen von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern in Sachsen verliehen. In diesem Jahr wurden Doktorarbeiten zum Thema „Mensch-Technik Interaktion im Einfluss des demographischen Wandels“ ausgezeichnet. Den ersten Preis erhielt Dr.-Ing. Jens Mühlstedt für sein Modell dynamisch-muskulärer Arbeitsbeanspruchungen auf Basis digitaler Menschmodelle von der TU Chemnitz. Der zweite Preis ging an Dr.-Ing. Stefan Pietschmann von der TU Dresden und seine Arbeit zur modellgetriebenen Entwicklung adaptiver komponentenbasierter Mashup-Anwendungen. Die Innovationen ihrer Arbeiten und den praktischen Nutzwert erklärten die beiden ausgezeichneten Wissenschaftler in einem Interview mit Herrn Dr. L. Sebastian Meyer-Stork vom Dresdner Gesprächskreis.