Dresdner Gesprächskreis feiert 20-jähriges Bestehen im Sächsischen Landtag

05.November 2013

Dresdner Gesprächskreis der Wirtschaft und der Wissenschaft e.V. begeht mit Festakt und prominenten Gästen sein Jubiläum im Sächsischen Landtag

Begrüßt wurden die Gäste vom Präsidenten des Dresdner Gesprächskreises, Michael von Bronk, und vom Landtagspräsidenten Dr. Matthias Rößler, unter dessen Schirmherrschaft der Festakt stand. Das Grußwort von Staatsministerin Prof. Dr. Sabine von Schorlemer überbrachte Jörg Geiger vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Im Plenarsaal des Sächsischen Landtags würdigten die Gratulanten die wichtige Rolle, die der Dresdner Gesprächskreis in den zwei Jahrzehnten seines Bestehens übernommen hat, um den Dialog von Wissenschaft und Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur zu fördern.

Auf diese Weise belebt der Dresdner Gesprächskreis die Zusammenarbeit von Forschung und Entwicklung, Industrie und öffentlichem Leben. Im Februar 1993 in Dresden ins Leben gerufen, gehören ihm gegenwärtig über 50 Unternehmen, Hochschulen und Organisationen sowie mehr als 40 Einzelpersönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Kultur an.

Mit seinem Festvortrag lobte der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, Prof. Dr.-Ing. Reimund Neugebauer, die Leistungen des Dresdner Gesprächskreises und den Austausch zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Diese enge Verzahnung sei, so Neugebauer, das Erfolgsrezept für Fortschritt und Entwicklung in Sachsen und müsse entsprechend auch zukünftig mit Engagement verfolgt werden.

Im Rahmen des Abends wurden zudem die insgesamt mit 5.000 Euro dotierten und jährlich vergebenen Preise für hervorragende Leistungen von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern in Sachsen verliehen. In diesem Jahr wurden Doktorarbeiten zum Thema „Mensch-Technik Interaktion im Einfluss des demographischen Wandels“ ausgezeichnet. Den ersten Preis erhielt Dr.-Ing. Jens Mühlstedt für sein Modell dynamisch-muskulärer Arbeitsbeanspruchungen auf Basis digitaler Menschmodelle von der TU Chemnitz. Der zweite Preis ging an Dr.-Ing. Stefan Pietschmann von der TU Dresden und seine Arbeit zur modellgetriebenen Entwicklung adaptiver komponentenbasierter Mashup-Anwendungen. Die Innovationen ihrer Arbeiten und den praktischen Nutzwert erklärten die beiden ausgezeichneten Wissenschaftler in einem Interview mit Dr. L. Sebastian Meyer-Stork vom Dresdner Gesprächskreis.

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