Willkommen beim Dresdner Gesprächskreis e.V.

Zukunftspreis der Sächsischen Wirtschaft auf Schloss Wackerbarth verliehen

21.Oktober 2016

Mit dem Zukunftspreis der Sächsischen Wirtschaft – gestiftet von den drei sächsischen Vereinen Dresdner Gesprächskreis der Wirtschaft und der Wissenschaft, Industrieverein Sachsen 1828 und Unternehmerverband Sachsen, wurde am Freitagabend auf Schloss Wackerbarth das Gründerteam der TU Dresden Senorics ausgezeichnet.

Im vorangegangenen Elevator Pitch hatte Teamleiter Dr. Ronny Timmreck die Entwicklung neuartiger organischer Sensoren im Briefmarkenformat vorgestellt und sich damit gegen fünf weitere Nominierte durchgesetzt.

Die entwickelten Sensoren sollen unter anderem in der Landwirtschaft zum Einsatz kommen, um den Reifegrad sowie den Feuchte- oder Proteingehalt des Ernteguts bereits auf dem Feld zu bestimmen. Damit ist dem Team aus vier Wissenschaftlern gelungen, das Messverfahren der NIR-Spektroskopie, das heute nur mit großen, teuren Geräten im Labor durchgeführt werden kann, in einem kompakten, mobilen Gerät zu ermöglichen.

Im Rahmen der Ausgründung, die für das kommende Jahr geplant ist, soll die Technologie nun weiterentwickelt und auf den Markt gebracht werden. Neben dem Agrarmarkt sehen die Gründer zahlreiche weitere Anwendungsfelder in der Medizin, der Pharmabranche oder der Industrieautomation, die sie künftig erobern wollen.

Die innovative Forschungsleistung, die Marktfähigkeit des Produktes und das überdurchschnittliche Wachstumspotential überzeugten die 40-köpfige Jury, bestehend aus den Vorständen der drei Vereine.

„Mit der Verleihung des Zukunftspreises möchten wir ein Zeichen für das Unternehmertum setzen und unternehmerisches Denken und Handeln in Sachsen fördern. Ich hoffe, dass sich in Sachsen noch mehr junge Leute dazu entschließen, ihre Träume und Visionen als Unternehmer umzusetzen“, so der Präsident des Industrievereins Sachsen 1828 e.V., Prof. Dr. Hans J. Naumann.

Hartmut Bunsen, Präsident des Unternehmerverbandes Sachsen e.V. ergänzte: „Die Leistungen der sechs Unternehmen waren alle in ihren Bereichen herausragend und wir freuen uns, solche kreativen Köpfe in Sachsen zu haben. Es ist an uns allen, diese zu fördern, damit Sachsens Landschaft der kleinen und mittelständischen Unternehmen weiterwächst.“

Der Zukunftspreis der Sächsischen Wirtschaft ist mit einem Preisgeld von 3.000 EUR ausgestattet und wird je zu einem Drittel durch die beteiligten Vereine getragen.

MERGE – Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen

20.Oktober 2016

Bei dieser Veranstaltung hatten interessierte Vereinsmitglieder die Möglichkeit, sich über das Zukunftsthema Leichtbau zu informieren. Veranstaltungs­ort war das im Oktober 2015 an die TU Chemnitz übergebene MERGE Technology Centre, das – nach zwei weiteren Bauabschnitten in den kommenden Jahren – Europas größtes Leichtbauforschungszentrum darstellen wird. Prof. Dr. Lothar Kroll, Koordinator des Bundesexzellenzclusters, ging in seinem Einführungs­vortrag auf die Historie und die KeyFacts des Clusters ein. In diesem Zusammenhang berichtete er u. a. von der Gründung der CarboSax GmbH, die erst wenige Tage zurücklag. Hier arbeiten Spitzenforscher des Exzellenz­clusters mit den involvierten Unternehmen daran, die Produktionskosten und Energiever­bräuche bei der Herstellung von Carbonfasern massiv zu senken. Dazu wird im kommenden Jahr eine Pilotanlage in Chemnitz – die erste ihrer Art in Europa – entstehen. Bislang gibt es solche Anlagen nur in Amerika und Australien. Nach dem Vortrag erwartete die Teilnehmer eine sehr aufschlussreiche Führung durch die Fertigung. Dr. Jürgen Tröltzsch, Wissenschaftlicher Geschäftsführer am Bundesex­zellenzcluster, erläuterte, dass das „Mergen“ von Kunststoffen und Metallen, wie es am Standort Chemnitz umgesetzt werde, einzigartig sei. Besonders beeindruckend war der Integrale Fertigungs­komplex MERGE – dieser misst fast 23 m Länge, 11 m in der Breite und 5 m Höhe. Beim abschließen­den Buffet bestand Gelegenheit zum Netzwerken.

Philharmonische Serenade auf Schloss Wackerbarth

20.August 2016

Bei herrlichem Sommerwetter trafen sich interessierte Mitglieder des Dresdner Gesprächskreises zur Philharmonischen Serenade der Dresdner Philharmonie. Gespielt wurden Werke von Arcangelo Corelli, Tomaso Albinoni, Johann Sebastian Bach, Johann Gottlieb Graun und Wolfgang Amadeus Mozart. Mit den barocken Klängen verwandelte sich die „Abfüllhalle“ im Handumdrehen in einen Konzertsaal. Dem Orchester gelang es unter der Leitung von Dominik Beykirch mühelos das Publikum mit tänzerischen Konzertsätzen und virtuosen Soloparts zu begeistern.


Impressionen der vergangenen Jahre